Was ein Café von seiner Kasse wirklich braucht
Ein kleines Café braucht keine Software für eine Restaurantkette. Es braucht schnelles Bonieren, eine Küche, die Bestellungen sofort sieht, Zutaten, die sich von selbst abbuchen, und beim Kassenschluss eine klare Antwort darauf, wie viel reingekommen ist und wohin es gegangen ist. In Ordo ist das alles in einem Preis enthalten, ohne kostenpflichtige Zusatzmodule.
- Eine Kasse mit großen Tasten, Artikelfotos, Getränkegrößen und Extras wie Milch und Sirup.
- Bar- und Kartenzahlung, geteilte Zahlung und getrennte Rechnungen nach Artikeln.
- Ein Monitor für Küche und Bar, dazu Küchenbons auf einem Drucker.
- Lager mit Rezepturen, Einkaufsliste und Lieferanten.
- Schichten, Tagesabschluss, Z-Bericht und Benachrichtigungen per Telegram.
Tische, Räume und Service
Wenn Sie Sitzplätze haben, legen Sie in Ordo Ihre Räume und Tische so an, wie sie tatsächlich stehen. Eröffnen Sie eine Bestellung am Tisch, parken Sie sie und machen Sie später weiter, oder stellen Sie sie auf „zum Mitnehmen“ um, wenn der Gast doch lieber geht.
Das Servicepersonal boniert auf dem eigenen Smartphone: Die Kellneransicht öffnet sich im Browser über das WLAN des Cafés, installiert werden muss nichts. Möchte eine Gruppe getrennt zahlen, teilt die Kasse die Artikel direkt auf mehrere Rechnungen auf.
Küche und Bar sehen die Bestellung sofort
Sobald eine Bestellung abgeschickt ist, erscheint sie auf dem Küchenmonitor, das kann jedes Tablet oder ein zweiter Bildschirm sein. Koch oder Barista setzen sie mit einem Tippen von „wartet“ auf „fertig“. Sie können mehrere Stationen anlegen, etwa Bar und Küche, und jeder ihre eigenen Menükategorien zuweisen: Die Küche sieht dann keinen Kaffee und die Bar keine Suppe.
Arbeitet Ihre Küche lieber mit Papier, druckt Ordo Küchenbons auf einem eigenen Drucker, und die Sprache der Bons lässt sich getrennt von der Sprache der Kasse einstellen.

Lager und Wareneinsatz ohne Notizbuch
Jedes Gericht und jedes Getränk bekommt eine Rezeptur: wie viele Gramm, Milliliter oder Stück in eine Portion gehen oder in eine Charge mit fester Ausbeute. Wird ein Artikel verkauft, bucht Ordo die Zutaten ab, berechnet den Wareneinsatz aus der Rezeptur und zeigt, was knapp wird. Die Einkaufsliste stellt sich selbst zusammen und ist mit einem Tippen gedruckt, und Lieferungen buchen Sie bei Ankunft in Ordo ein.
Getränkegrößen werden richtig berücksichtigt: Ein großer Cappuccino verbraucht mehr Milch als ein kleiner. Außerdem können Sie Ausgaben des Cafés erfassen, von der Miete bis zum kleinen Einkauf, und sehen sie direkt neben dem Umsatz.

Schichten, Bargeld und Zugriffsrechte
Jede Person im Team meldet sich selbst an: Inhaber, Manager, Kassierer, Service oder Küche, und der Inhaber legt fest, wer was darf. Rabatte können die in den Einstellungen festgelegte Grenze nicht überschreiten, und eine Rückerstattung braucht die PIN eines Managers oder des Inhabers.
Beim Schichtabschluss sehen Sie sofort, wie viel Bargeld in der Kassenlade sein sollte und wie viel per Karte gezahlt wurde. Zu jeder Schicht gibt es einen PDF-Bericht, und die Summen sowie Warnungen zu knappen Beständen kommen per Telegram bei Ihnen an, auch wenn Sie nicht im Café sind.
Hardware und Betrieb ohne Internet
Ordo wird auf einem Windows- oder Linux-Rechner installiert und speichert Ihre Daten auf diesem Rechner. So kassiert die Kasse weiter, wenn das Internet ausfällt. Tablets und Smartphones verbinden sich über das WLAN des Cafés und laufen in einem normalen Browser.
- Bondrucker (ESC/POS, Thermo, 58 oder 80 mm) per USB sowie eine Kassenlade.
- Jedes Kartenterminal: Der Gast zahlt am Terminal, und in Ordo wird die Bestellung als Kartenzahlung markiert.
- Beliebig viele Tablets und Smartphones ohne Aufpreis.

Was die Einrichtung kostet und was Sie kaufen müssen
Ein Café mit Kassensystem hat zwei Kostenblöcke: das Software-Abo und die Hardware, die Sie einmal kaufen. Ordo kostet 1.990 KGS im Monat pro Café, also 23.880 KGS im Jahr, und darin sind Kasse, Küchenmonitor, Lager, Berichte und beliebig viele Geräte schon enthalten. Separate Rechnungen für Module, Arbeitsplätze oder Tablets gibt es nicht.
Die Hardware wählen Sie selbst und kaufen sie bei einem Händler Ihrer Wahl. Für dieselben Geräte schwanken die Preise stark, deshalb nennen wir hier keine: Holen Sie zwei, drei Angebote ein und tragen Sie die Zahlen in Ihr eigenes Budget ein. Einiges davon haben Sie vermutlich schon, und manche Positionen der Tabelle können Sie ganz weglassen.
Was ein Café für den Start mit Ordo braucht
| Gerät | Wofür | Nötig? |
|---|---|---|
| Windows- oder Linux-Rechner bzw. Laptop | Betreibt die Kasse und speichert alle Daten; kassiert offline | Ja, wenn Sie offline kassieren wollen |
| Thermo-Bondrucker 58 oder 80 mm (ESC/POS, USB) | Kundenbelege und Küchenbons | Ja, wenn Sie Belege drucken |
| Kassenlade | Bewahrt das Bargeld auf; hängt am Bondrucker | Wenn Sie Bargeld annehmen |
| Tablet oder Monitor für die Küche | Monitor für Küche und Bar | Nein, stattdessen gehen auch Küchenbons |
| Smartphones für den Service | Bestellungen am Tisch im Browser aufnehmen | Nur wenn Sie Sitzplätze haben |
| WLAN-Router | Verbindet Tablets mit dem Rechner; dafür ist kein Internet nötig | Ja, wenn Sie Tablets oder Smartphones nutzen |
| Kartenterminal | Kartenzahlung; Ihr vorhandenes Gerät bleibt | Wenn Sie Karten annehmen |
| Hinweis: TSE-Kasse (DE) bzw. Registrierkasse (AT) | Ordo hat keine TSE und ist dort derzeit weder Kasse noch Zusatzsystem für Verkäufe | Einsatz vorher mit der Steuerberatung klären |
Ordo: 1.990 KGS im Monat pro Café, die ersten 2 Wochen kostenlos. Hardwarepreise hängen vom Händler ab.
Schritt für Schritt starten
Einen Techniker brauchen Sie nicht: Alles wird in der App eingerichtet, und eine kleine Karte ist an einem Abend erfasst. Diese Reihenfolge hat sich bewährt:
- Ordo auf dem Rechner installieren und den Einrichtungsassistenten durchgehen: Sprache, Land, Name des Cafés und das Konto des Inhabers. Das Land legt die Währung fest, für Deutschland und Österreich also Euro.
- Mit Demodaten starten, wenn Sie erst üben wollen, oder mit einer leeren Datenbank, wenn Sie gleich Ihre eigene Karte anlegen.
- Kategorien, Artikel, Größen und Extras anlegen. Liegt Ihre Karte schon in einer Tabelle vor, können Sie die Artikel aus einer CSV-Datei laden.
- Rezepturen anlegen, zumindest für die Bestseller, damit das Lager Zutaten abbucht und den Wareneinsatz berechnet.
- Drucker anschließen, einen Testbeleg und einen Küchenbon drucken und den Küchenmonitor über den QR-Code in den Einstellungen auf einem Tablet öffnen.
- Mitarbeitende mit ihren Rollen anlegen und vor der Eröffnung eine Probeschicht fahren, damit das Team ohne echte Schlange übt.
FAQ
Funktioniert das Kassensystem ohne Internet?
Ja. Die App für Windows oder Linux speichert die Daten auf dem Rechner im Café und kassiert offline weiter, Tablets verbinden sich über Ihr WLAN. Die Online-Version im Browser braucht dagegen Internet.
Ersetzt Ordo eine TSE-Kasse oder Registrierkasse?
Nein. Ordo druckt normale Kundenbelege, keine fiskalischen, und hat keine TSE. Es ist weder ein zertifiziertes Kassensystem nach KassenSichV noch eine Registrierkasse nach RKSV und ist in Deutschland und Österreich derzeit auch nicht als zusätzliches Verkaufssystem neben einer solchen Kasse gedacht. Klären Sie jeden Einsatz vorher mit Ihrer Steuerberatung.
Was kostet es?
1.990 KGS im Monat für ein Café, rund 23 US-Dollar, mit allen Funktionen und beliebig vielen Geräten. Die ersten 2 Wochen sind kostenlos, keine Kreditkarte nötig.
Kann ich meine Karte aus einem anderen System übernehmen?
Ja. Schicken Sie uns einen Export aus Ihrem bisherigen System, und wir helfen beim Umzug von Karte, Rezepturen und Verkaufshistorie. Ein laufendes Café hat bereits mehr als 12.000 echte Bestellungen in Ordo übernommen.
Was kostet es im Jahr?
Das Ordo-Abo kostet 23.880 KGS im Jahr (1.990 KGS im Monat) für ein Café, alle Funktionen und Geräte inklusive. Die Hardware ist eine einmalige Anschaffung, und Rechner, Tablet und Kartenterminal haben Sie vielleicht schon.
Passt Ordo auch für ein großes Restaurant?
Ordo ist für Coffee Shops und kleine Cafés gebaut und am stärksten bei einem Standort mit kleinem Team. Wenn Sie einen großen Gastraum oder mehrere Betriebe haben, sprechen Sie mit uns und testen Sie die Abläufe, die Sie brauchen, in der Testphase.
Wie erreiche ich den Support?
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